Die große Sorge „Insolvenzverschleppung“

In der Krise versuchen viele Schuldner vor der Insolvenz wegzulaufen. Die Augen werden geschlossen, der Kopf tief in den Sand gesteckt. Wenn einen dann die Realität einholt und langsam die Erkenntnis reift, dass ein Insolvenzverfahren wohl unausweichlich wird, dann werden bei vielen Stresshormone ausgeschüttet. Ursache dafür ist der Gewissensbiss: „Habe ich mich jetzt der Insolvenzverschleppung … weiter lesen.

„Restschuldbefreiung versagt? Verdammt noch mal: Nicht einfach kapitulieren!!“

„Mensch, das macht mich wahnsinnig: immer häufiger wird die Restschuldbefreiung versagt und Ihr Schuldner akzeptiert das, wie blöde Schafe, die zur Schlachtbank geführt werden. Das Höchstmaß an Widerstand: Bettelbriefe an’s Gericht oder den Insolvenzverwalter anflehen!! Am schlimmsten sind die, die gar nichts tun, weil sie glauben, dass Ihnen die Schuldbefreiung zu Recht verwehrt würde. In … weiter lesen.

Keine Restschuldbefreiung ohne eigenen Insolvenzantrag

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass nur der redliche Schuldner Restschuldbefreiung erlangen kann. Nach dem Konzept der Insolvenzordnung und dem Willen des Gesetzgeber gehört es zum Wesen eines redlichen Schuldners, sich aktiv um die Regelung seiner wirtschaftlichen Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit zu bemühen. Deshalb wird vom Schuldner erwartet, dass er selbst die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein … weiter lesen.

5. Irrtum: „Wer neue Schulden macht, der bekommt keine Restschuldbefreiung.“

„Es ist unglaublich, wieviel Hirnschiss ? Tag für Tag in Internetforen unters Volks geschmissen wird. Am lautesten und hemmungslos schwafeln in sozialen Medien die, die nun wirklich keine Ahnung haben. Davon voll gelabert glauben Insolvente mehrheitlich, dass sie nach Insolvenzeröffnung keine neuen Schulden machen dürften. Falls doch, so gibt es keine Restschuldbefreiung. So kann man es … weiter lesen.


„Lohnerhöhung“ für alle Insolventen! Die neuen Pfändungstabellen sind da.

Wie das nun mal gesetzlich festgelegt ist, kommt es alle zwei Jahre, jeweils zum 1. Juli, zur Anpassung der Pfändungstabellen. Plötzlich hat jeder Insolvente mehr in der Tasche. Glückwunsch! Justizminister Heiko Maas veröffentlichte die neuen Sätze und ich hänge euch am Schluss mal einen Link zum Bundesgesetzblatt an. Dort könnt ihr die Gesetzesänderung inklusive aktueller … weiter lesen.

9. Irrtum: „Jetzt kann man schon nach 3 Jahren Restschuldbefreiung erhalten!“

„In der Tat wurde im Jahr 2014 die Insolvenzordnung geändert und vom Gesetzgeber mit einem lauten TamTam angekündigt, dass die Laufzeit bis zur Restschuldbefreiung deutlich verkürzt würde. Diese wird nämlich im internationalen Vergleich von vielen als zu lang empfunden. Schnell wurde dann auch der große Durchbruch verkündet und landauf, landab verkündeten die Schlagzeilen der Massen … weiter lesen.


10. Irrtum: „Am Ende der Insolvenz ist man seine Schulden los!“

„Nahezu jeder glaubt, dass ein Schuldner durch eine Insolvenz von seinen Schulden befreit werden könnte. Das ist nicht wahr!!! Niemand wird seine Schulden durch eine Insolvenz los. Denn eine Insolvenz ist lediglich das Verfahren, das sicher stellt, dass der gesamte pfändbare Besitz des Schuldners vom Insolvenzverwalter verwertet ist und dann gleichmäßig an die Gläubiger verteilt … weiter lesen.