7. Irrtum: „Insolvente brauchen für die Selbständigkeit eine Genehmigung!“

Insogenes gibt Insolvenz-Tipps, wer er ist. Witzige Strichzeichnung in Cartoon-Art von Insogenes dem frechen Insolvenz-Philosophen.„Es ist zum wahnsinnig werden. 😡 Der Deutsche will so gern seinen alten Kaiser Wilhelm wieder haben, dass er seine verfassungsgegeben Grundrechte oft weder kennt und schon gar nicht darauf pocht 🙈. So lässt der Untertan, das dumme Schaf 🐑, alles mit sich machen und glaubt auch noch, dass ihm recht geschieht.

Viele glauben im Insolvenzfall,  ohne Zustimmung des Insolvenzverwalters kaum noch die Straße überqueren zu dürfen. Ergo fragen die den auch brav, ob sie selbständig sein dürfen und zucken nicht einmal, wenn der „nein!“ sagt (das kriegt der fertig und gar nicht so selten, denn dem steigt die vermeintliche Macht über andere auch ziemlich berauschend in den Kopf!). 🙄

Fakt aber ist: Art. 12 im Grundgesetz garantiert jeden Bürger die freie Berufsausübung und die Grundrechte gelten natürlich auch für insolvente Bürger (auch wenn die das oft kaum glauben können). 🙈 Also bestimmt nur einer darüber, ob der Schuldner selbständig ist oder nicht und das ist der Schuldner – auch in der Insolvenz. Der Insolvenzverwalter hat dann nur noch eine Sache zu entscheiden: Nämlich will er diese Selbständigkeit wirtschaftlich begleiten oder gibt er diese aus der Insolvenz frei?“

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